Nexans untersucht Potenzial von 3D-Druck und Modulbau im Bauwesen
Der Kabelhersteller Nexans analysiert Möglichkeiten des 3D-Drucks und modularer Bauweisen in der Baubranche. Diese Technologien begegnen steigender Nachfrage, strengeren Normen und Arbeitskräftemangel.

Der Kabelhersteller Nexans hat eine Analyse veröffentlicht, die untersucht, wie 3D-Druck und modulare Bauweisen die Baubranche verändern können. Diese aufkommenden Technologien bieten potenzielle Lösungen für die wachsenden Herausforderungen des Sektors, darunter eine steigende Nachfrage, strengere Nachhaltigkeits- und Sicherheitsstandards, steigende Kosten und ein Mangel an Fachkräften.
Der Bausektor setzt zunehmend auf neue Technologien, um die steigende Nachfrage zu decken. Nexans hebt hervor, dass der Strombedarf im Bauwesen bis 2030 voraussichtlich um 20 % steigen wird, was intelligentere und sicherere elektrische Systeme sowie eine größere Menge an Kabeln erfordert.
Der 3D-Druck, auch als additive Fertigung bekannt, bietet erhebliche Vorteile. Er kann Bauzeiten und -kosten erheblich reduzieren und ermöglicht gleichzeitig die Herstellung komplexer, maßgeschneiderter Bauteile. Die Technologie eignet sich sowohl für den Bau vor Ort als auch für die Vorfertigung in Fabriken. Herausforderungen bleiben jedoch die Skalierbarkeit für große Strukturen, die Gewährleistung der strukturellen Integrität und die Integration von elektrischen Systemen.
Der Bericht betont auch die Rolle von Robotik und Drohnen. Baustellenroboter werden voraussichtlich auf Baustellen häufiger anzutreffen sein und Aufgaben vom Ziegellegen und Schweißen bis zum Bedienen von Baggern übernehmen. Autonome Drohnen kartieren und überwachen Baustellen effizient. Es wird erwartet, dass diese Technologien die Effizienz und Sicherheit in der Baubranche zukünftig verbessern werden.