Nexchip sammelt 891 Mio. USD bei Hongkonger Aktienverkauf
Der chinesische Auftragschip-Hersteller Nexchip sammelte am 10. Juli rund 891 Millionen US-Dollar in einer Hongkonger Aktienemission. Das Unternehmen plant, die Erlöse für Technologie-Upgrades und Forschung zu verwenden.

Der chinesische Auftragschip-Hersteller Nexchip Semiconductor Corp. hat am 10. Juli durch den Verkauf von Aktien in Hongkong rund 891 Millionen US-Dollar eingenommen. Das Unternehmen veräußerte 216,2 Millionen Aktien zu einem Preis von 32,30 Hongkong-Dollar (ca. 4,10 US-Dollar) pro Stück und erreichte damit die obere Grenze seiner indikativen Preisspanne.
Laut Branchenangaben haben Börsengänge in Hongkong im bisherigen Jahresverlauf 2026 über 30 Milliarden US-Dollar eingebracht. Nexchips Emissionspreis lag 57 % unter seinem Schlusskurs in Shanghai am Vortag. Zum Handelsstart stiegen die Hongkonger Aktien um bis zu 14 %, während die in Shanghai notierten Aktien um bis zu 12 % fielen.
Nexchip wurde 2015 als Joint Venture zwischen staatlich unterstützten Investoren in Hefei und Taiwans Powerchip Semiconductor Manufacturing Corp. gegründet. Das Unternehmen fertigt Chips, die von anderen entworfen wurden, und konzentriert sich auf die Herstellung mittelschwerer Prozesse (Mature Node) anstelle von Spitzen-Chips, wobei es Prozesse von 150 Nanometern bis 40 Nanometern abdeckt.
Das Unternehmen gab an, die Erlöse hauptsächlich zur Finanzierung von Technologie-Upgrades zu verwenden. Dazu gehören Forschung und Entwicklung für eine 22-Nanometer-Plattform der nächsten Generation sowie KI-gestützte Forschungs- und Fertigungsinitiativen.