Nicole Kidman erhält Women In Motion Award 2025
Kering und das Filmfestival von Cannes verleihen den Women In Motion Award 2025 an die Oscar-prämierte Schauspielerin Nicole Kidman. Die Auszeichnung würdigt Frauen im Kino und in der Gesellschaft.

Die Luxusgruppe Kering und die Filmfestspiele von Cannes werden den Women In Motion Award 2025 an die Schauspielerin und Produzentin Nicole Kidman überreichen. Die Auszeichnung wird im Rahmen des offiziellen Women In Motion-Dinners während des Festivals verliehen.
Der seit 2015 verliehene Preis ehrt Künstlerinnen, die durch ihre Karriere und ihr Engagement die Rolle der Frau in Film und Gesellschaft fördern. Kidman kehrt erstmals seit 2017 zum Festival zurück.
Kering Chairman und CEO François-Henri Pinault bezeichnete Kidman als eine natürliche Wahl für die Jubiläumsausgabe des Preises. „Ihr künstlerisches Niveau, ihre engagierten Entscheidungen und ihre konkreten Maßnahmen zur Veränderung filmischer Darstellungen stehen im Einklang mit dem, was Women In Motion seit einem Jahrzehnt fördert“, sagte Pinault.
Kidmans Karriere zeichnet sich durch künstlerische Kühnheit und Vielseitigkeit aus. Sie hat mit namhaften Regisseuren zusammengearbeitet und komplexe Rollen in Filmen wie „Eyes Wide Shut“ und „The Hours“ verkörpert. Über ihre Produktionsfirma Blossom Films hat sie Projekte wie die Emmy-prämierte Serie „Big Little Lies“ unterstützt und sich verpflichtet, regelmäßig mit Regisseurinnen zusammenzuarbeiten.
Thierry Frémaux, Generaldirektor der Filmfestspiele von Cannes, beschrieb Kidman als eine „Schauspielerin von immensem Talent“, deren Darstellungen das zeitgenössische Kino geprägt haben. Iris Knobloch, Präsidentin der Filmfestspiele von Cannes, betonte, dass Kidmans Arbeit, insbesondere ihre Zusammenarbeit mit fast zwanzig Regisseurinnen, weiblichen Geschichtenerzählerinnen Sichtbarkeit verliehen habe.
Women In Motion, 2015 von Kering ins Leben gerufen, feiert Frauen, die künstlerische Kreationen vorantreiben. Das Programm feiert 2025 sein zehnjähriges Bestehen und unterstreicht sein anhaltendes Engagement für Gleichberechtigung in Kunst und Kultur.