NIH leitet Budgetmittel an das Verteidigungsministerium um
Die National Institutes of Health (NIH) haben einer Vereinbarung zugestimmt, einen Teil ihres Budgets zur Finanzierung von Forschungsprojekten des Verteidigungsministeriums zu verwenden. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Gegenmaßnahmen gegen Pandemien und CBRN-Bedrohungen.

Die National Institutes of Health (NIH) haben eine Vereinbarung mit dem Verteidigungsministerium getroffen, einen Teil ihres Budgets zur Finanzierung von Forschungsvorhaben des Ministeriums zu verwenden. Die Vereinbarung wurde kürzlich bestätigt, rund einen Monat nach ihrer Unterzeichnung.
Die Gelder sind für Projekte bestimmt, die die fortschrittliche Entwicklung medizinischer Gegenmaßnahmen gegen pandemische Influenza, chemische, biologische, radiologische und nukleare (CBRN) Bedrohungen sowie neu auftretende Infektionskrankheiten unterstützen. Die Mittel stammen aus dem Budget des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) der NIH, das für 2026 mit 6,6 Milliarden US-Dollar dotiert ist. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von zehn Jahren.
Die genaue Höhe der vom NIAID an das Verteidigungsministerium überwiesenen Mittel ist nicht spezifiziert. Berichten zufolge strebte das Verteidigungsministerium ursprünglich bis zu einem Drittel des NIAID-Budgets an, wird aber wahrscheinlich nur etwa 10 Prozent erhalten. Dies geschieht vor dem Hintergrund erheblicher Budgetunterschiede, da das Verteidigungsbudget für 2026 rund 1 Billion US-Dollar beträgt.
Die Regelung ist bemerkenswert, da die NIH Schwierigkeiten hatte, ihre zugewiesenen Mittel für Zuschüsse vollständig auszuschöpfen. Auch das Budget des Verteidigungsministeriums steht aufgrund anhaltender globaler Konflikte unter Druck.