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Verbraucher

Nintendo geht gegen Pokémon-Karten-Spekulanten vor

Nintendo hat Probleme mit dem Weiterverkauf von Pokémon-Karten anerkannt und plant Gegenmaßnahmen. Das Unternehmen wird mit Plattformen kooperieren und eine angepasste Produktion in Betracht ziehen.

5. Juli 2026
Nintendo geht gegen Pokémon-Karten-Spekulanten vor
Bild ist eine KI-generierte Illustration

TOKIO – Nintendo hat angekündigt, gegen den Weiterverkauf und die Spekulation mit Pokémon-Sammelkarten vorzugehen. Präsident Shuntaro Furukawa bestätigte auf einer Aktionärsversammlung, dass das Unternehmen sich der Problematik bewusst sei und Maßnahmen ergreifen werde.

Laut Furukawa wird Nintendo die Zusammenarbeit mit Handelsplattformen verstärken und eine bedarfsgerechte Produktion prüfen, um die Nachfrage besser zu decken. In Japan sind bei Online-Verlosungen für Karten bereits offizielle Ausweispapiere erforderlich, was auf strengere Identifizierungsprozesse hindeutet.

Seit Beginn der COVID-19-Pandemie ist die Nachfrage nach Sammelobjekten stark gestiegen, insbesondere bei Pokémon-Karten. Dies hat zu Engpässen und stark überhöhten Preisen auf dem Sekundärmarkt geführt. "Huangniu" (eine Bezeichnung für Spekulanten, besonders in China) kaufen große Mengen auf, um sie zu deutlich höheren Preisen weiterzuverkaufen.

Dieser Hype hat zu Berichten über organisierte Beschaffung und Preistreiberei geführt und in einigen Fällen sogar zu kriminellen Aktivitäten. Nintendo strebt danach, die Marktordnung wiederherzustellen und sicherzustellen, dass normale Spieler Zugang zu den begehrten Karten erhalten.

Originalquelle: ithome.com