Nokia: Automatisierung kann Kosten für optische Netze um bis zu 81% senken
Nokia veröffentlichte eine neue Studie, die zeigt, dass Automatisierung erhebliche Einsparungen bei Betriebs- und Kapitalkosten für optische Netze ermöglicht. Diese Reduzierungen können bis zu 81% betragen.

Das finnische Technologieunternehmen Nokia hat Forschungsergebnisse veröffentlicht, die das Potenzial der Automatisierung in optischen Netzen hervorheben.
Laut dem Unternehmen zeigt eine von Analysys Mason durchgeführte Studie, dass Automatisierungslösungen die Betriebskosten (OPEX) um bis zu 56 Prozent senken können, indem sie den Netzbetrieb und die -verwaltung vereinfachen. Die Automatisierung der Servicevirtualisierung kann wiederum die OPEX um bis zu 81 Prozent reduzieren, indem sie den Arbeitsaufwand für die Bearbeitung und Sicherung von Serviceaufträgen verringert.
Die Studie schätzt, dass die Automatisierung der Netzwerkplanung durch die Optimierung der Ressourcennutzung und die Möglichkeit zur Außerbetriebnahme älterer Geräte bis zu 30 Prozent der Kapitalkosten (CAPEX) vermeiden kann. Darüber hinaus erwarten Netzbetreiber, dass die Automatisierung den Umsatz um bis zu 10 Prozent steigern wird, indem sie die Markteinführungszeit für Dienste verkürzt und die Bereitstellung differenzierter Dienste ermöglicht.
Nokia ist davon überzeugt, dass Automatisierung der Schlüssel zur Unterstützung des schnell wachsenden Datenvolumens und der immer anspruchsvolleren Netzdienste ist. Die Automatisierungsplattform WaveSuite des Unternehmens zielt darauf ab, die Verwaltung komplexer Netze zu vereinfachen, was entscheidend für den Erfolg neuer Technologien wie künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge (IoT) ist.