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Wissenschaft

Nokia Bell Labs-Innovation ermöglichte digitale Bildgebung

Die von Forschern bei Nokia Bell Labs entwickelte CCD-Technologie ebnete den Weg für die digitale Bildgebung und ist nach wie vor entscheidend in Technologie- und Medizinbereichen.

15. Juni 2026
Nokia Bell Labs-Innovation ermöglichte digitale Bildgebung

Die bahnbrechende Arbeit, die Ende der 1960er und in den 1970er Jahren bei Bell Labs, heute Teil von Nokia, geleistet wurde, führte zur Entwicklung des Charge-Coupled Device (CCD). Diese Technologie revolutionierte die digitale Bildgebung. Die Erfindung von George Smith und dem verstorbenen Willard Boyle brachte ihnen 2009 den Nobelpreis für Physik ein und unterstrich ihre tiefgreifende wissenschaftliche Bedeutung.

Michael F. Tompsett entwickelte die CCD-Technologie in den 1970er Jahren bei Bell Labs speziell für Bildanwendungen weiter. Seine Arbeit war maßgeblich daran beteiligt, die Technologie für den breiten Einsatz praktikabel zu machen und trug direkt zu den heute verwendeten Digitalkameras und Sensoren bei.

Die Auswirkungen der CCD-Technologie reichen weit über die Konsumfotografie hinaus. Sie ist entscheidend in Bereichen wie Weltraumforschung, Robotik, autonomen Fahrzeugen und medizinischer Bildgebung und ermöglicht detaillierte Diagnosen und chirurgische Eingriffe. Diese breite Anwendbarkeit unterstreicht die Bedeutung der Erfindung.

2017 würdigte der Queen Elizabeth Prize for Engineering die Pioniere digitaler Bildsensoren, darunter George Smith und Michael Tompsett von Bell Labs. Weitere Fortschritte, wie Nobukazu Teranishis Pinned Photodiode im Jahr 1980, verbesserten weiterhin die Bildqualität durch Rauschunterdrückung und festigten das Erbe der frühen CCD-Forschung.

Originalquelle: nokia.com