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Technologie

Nokia führt "Twin First"-Ansatz für Netzwerkvorgänge ein

Nokia Oyj setzt auf einen "Twin First"-Ansatz im Netzwerkmanagement mittels digitaler Zwillinge. Diese virtuellen Netzwerkmodelle ermöglichen risikofreie Planung und proaktive Wartung.

27. Juli 2026
Nokia führt "Twin First"-Ansatz für Netzwerkvorgänge ein

Betrieb zuerst, dann virtuell

Nokia Oyj hat eine neue Betriebsweise namens "Twin First" eingeführt, die auf digitalen Zwillingen basiert. Diese virtuellen Repräsentationen von Netzwerken werden kontinuierlich mit Echtzeitdaten aktualisiert, was die Simulation von Netzwerkoperationen vor tatsächlichen Änderungen ermöglicht.

Das Ziel ist, die Effizienz im Netzwerkmanagement zu steigern und den manuellen Aufwand zu reduzieren. Mit der Weiterentwicklung der Telekommunikation durch 5G und Cloud-Technologien steigt die Nachfrage nach zuverlässigen und permanent verfügbaren Netzen. Digitale Netzwerk-Zwillinge (NDTs) bieten hierfür eine Lösung, indem sie neue Dienste ermöglichen und das Nutzererlebnis verbessern.

Nokia schlägt vor, dass digitale Zwillinge die Netzwerkplanung risikofrei gestalten können, indem die Machbarkeit neuer Dienste in einer virtuellen Umgebung getestet wird. Darüber hinaus ermöglichen sie proaktive Wartung durch die Identifizierung von Schwachstellen, bevor Probleme auftreten, und optimieren die Netzwerkleistung durch Szenariosimulationen.

Das "Twin First"-Modell schreibt vor, dass alle Operationen zuerst im digitalen Zwilling ausgeführt werden. Dieser Ansatz hilft, potenzielle Probleme virtuell zu erkennen und zu lösen, wodurch Ausfallzeiten minimiert und die Netzwerkstabilität gewährleistet wird. Zudem können digitale Zwillinge für die Planung neuer Diensteinführungen und die Maximierung der Effizienz durch die Zuweisung von Netzwerkressourcen genutzt werden.

Originalquelle: nokia.com