Nokia: Netzwerktechnologie soll Rechenzentren zu KI-Gehirnen machen
Nokia Oyj hat eine neue Netzwerklösung vorgestellt, die Rechenzentren in leistungsfähige Einheiten für künstliche Intelligenz (KI) verwandeln soll. Laut Unternehmen sind fortschrittliche Netzwerke entscheidend für die steigende Komplexität von Rechenzentren und die wachsenden Anforderungen von KI.

Nokia Oyj hat eine neue Netzwerklösung vorgestellt, die darauf abzielt, Rechenzentren in effektive Verarbeitungseinheiten für künstliche Intelligenz (KI) zu verwandeln. Das Unternehmen betont, dass fortschrittliche Netzwerke entscheidend sind, um die zunehmende Komplexität von Rechenzentren und die wachsenden Anforderungen der KI zu unterstützen.
Die Anzahl der Rechenzentren ist in den letzten zehn Jahren erheblich gestiegen. Die Einrichtungen werden größer und komplexer und oft näher an den Nutzern positioniert. Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung der Konnektivität innerhalb und zwischen diesen kritischen Infrastrukturknotenpunkten.
Künstliche Intelligenz und das Streben nach nationaler Datensouveränität verändern die Anforderungen an Rechenzentren. Die Nachfrage nach Grafikprozessoreinheiten (GPUs) ist stark gestiegen, um die intensiven Berechnungen für KI zu bewältigen. Der erhebliche Energieverbrauch von GPUs stellt auch neue Herausforderungen für Kühlsysteme und die Leistungsdichte dar.
Nokia hebt hervor, dass das Netzwerk eine grundlegende Rolle bei dieser Transformation spielt. Es fungiert als interne Plattform, die massive Datenströme zwischen den Rechenressourcen verwaltet. Eine verbesserte Netzwerkkonnektivität wird als Schlüssel zur Steigerung der Effizienz beim Training von KI-Modellen und zur Reduzierung der Aufgabenerledigungszeiten angesehen. Das Unternehmen betont, dass ausreichende Bandbreite, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit unerlässlich sind, um zu verhindern, dass kostspielige Rechenressourcen ungenutzt bleiben.