Nokia plant angeblich Schließung des F&E-Zentrums in Hangzhou – 1.600 Arbeitsplätze betroffen
Nokia plant Berichten zufolge die Schließung seines Forschungs- und Entwicklungszentrums in Hangzhou, was bis zu 1.600 Arbeitsplätze gefährden könnte. Interne Mitteilungen sollen die Mitarbeiter über die geplante Schließung informiert haben.

Der Telekommunikationskonzern Nokia plant offenbar die Schließung seines Forschungs- und Entwicklungszentrums in der chinesischen Stadt Hangzhou. Dieser Schritt könnte nach Berichten rund 1.600 Arbeitsplätze kosten. Dies geht aus internen E-Mails hervor, die die Unternehmensleitung angeblich an die betroffenen Mitarbeiter gesendet hat.
Zusätzlich werden mögliche Anpassungen an den Nokia-Standorten in Peking, Chengdu, Qingdao und Shanghai diskutiert. Ein Sprecher von Nokia erklärte, dass das Unternehmen seine Operationen in China an das globale Betriebsmodell anpasse, da das Geschäft in China in den letzten Jahren rückläufig war.
Die Belegschaft von Nokia in Großchina ist Berichten zufolge von etwa 13.700 Mitarbeitern im Jahr 2020 auf 7.200 im Jahr 2025 gesunken. Weltweit reduzierte sich die Gesamtzahl der Nokia-Beschäftigten im gleichen Zeitraum von rund 92.000 auf 78.000.
Das Unternehmen, ein wichtiger Akteur im Bereich Netzwerkinfrastruktur und Telekommunikationstechnologie, sieht sich globalen Marktveränderungen und einem verschärften Wettbewerb gegenüber. Die angekündigten Maßnahmen in China spiegeln diese branchenweiten Herausforderungen wider.