Nokia-Forschung optimiert VR-Übertragungen mit geringer Latenz
Nokia Bell Labs hat eine Studie veröffentlicht, die eine effizientere Methode zur Übertragung von Virtual-Reality (VR)-Inhalten über 5G-Netzwerke beschreibt. Der Ansatz verbessert die Leistung, insbesondere für Nutzer am Rande des Netzes.

Die Forschungsabteilung von Nokia Oyj, Nokia Bell Labs, hat eine Studie veröffentlicht, die einen neuen Ansatz zur Optimierung von Virtual-Reality (VR)-Übertragungen über die Luft in 5G-Mobilfunknetzen beschreibt. Die Publikation stellt einen Mechanismus vor, der die Effizienz der VR-Inhaltsübertragung durch Reduzierung der Latenz verbessern soll, was entscheidend für die Unterstützung immersiver Erlebnisse und einer großen Anzahl gleichzeitiger Nutzer ist.
Die vorgeschlagene Methode verbessert den Durchsatz für Nutzer am Rande des Netzes erheblich und reduziert die gesamten spektralen Anforderungen im Vergleich zu herkömmlichen Rundfunktechniken. Während Rundfunksysteme traditionell darauf ausgelegt waren, den schwächsten Nutzer zu versorgen, optimiert Nokias neue Strategie den Betriebspunkt für eine bessere Gesamtleistung des Systems.
Dieser entwickelte Mechanismus adressiert die spezifischen Herausforderungen, die VR-Anwendungen in 5G-Umgebungen mit sich bringen und die gleichzeitig hohe Datenraten, geringe Latenz und hohe Zuverlässigkeit erfordern. Laut Leistungsbewertungen von Nokia Bell Labs könnte diese Optimierung dazu beitragen, zentrale Hürden bei der Massenverteilung von immersiven Inhalten zu überwinden.
Die am 1. Januar 2018 veröffentlichte Forschung wurde von Athul Prasad und Mikko Uusitalo, Leiter der Abteilung für Funknetzforschung in Finnland, verfasst. Die Publikation befasst sich mit technischen Aspekten und präsentiert Leistungsbewertungen in einer 5G-Systemumgebung.