Nokia aktualisiert Rechenzentrum-Verbindungen für KI-Anforderungen
Nokia Oyj hat neue Lösungen zur Verbesserung der Rechenzentrum-Konnektivität veröffentlicht. Der steigende Bedarf durch KI erfordert höhere Datenübertragungsgeschwindigkeiten.

Espoo, Finnland – Nokia Oyj hat eine Technologie vorgestellt, die darauf abzielt, die Datenübertragungsverbindungen zwischen Rechenzentren maßgeblich zu verbessern. Diese Fortschritte adressieren die wachsende Kapazitätsnachfrage von künstlicher Intelligenz (KI) und Cloud-Anbietern, die Geschwindigkeiten von über einem Petabit pro Sekunde erfordert.
Der Ausbau von Rechenzentren und deren geografische Verteilung erfordert neue Arten von Glasfaserverbindungen. Wenn die Entfernungen zwischen Rechenzentren 1.000 Kilometer überschreiten, werden DWDM-optische Übertragungsnetzwerke (Dense Wavelength Division Multiplexing) unerlässlich. Wichtige Anforderungen an diese Technologie sind Energieeffizienz pro Bit und betriebliche Einfachheit. Merkmale wie Plug-and-Play-Integration, Skalierbarkeit und schnelle Serviceaktivierung gelten als entscheidend.
Ein Kernbestandteil von Nokias Lösung ist das optische Linien-System. Dieses umfasst Funktionen wie Add/Drop-Multiplexer für Wellenlängen, wellenlängenselektive Schalter (WSS), Booster- und Vorverstärker sowie die Überwachung optischer Kanäle. Das System misst auch die Glasfaserqualität und identifiziert Fehler.
Die Integration dieser Komponenten in einem einzigen Blade-Design ermöglicht höhere Datenübertragungsraten und reduziert den physischen Platzbedarf in Rechenzentren. Dies führt zu schnelleren Bereitstellungen und vereinfachten Betriebsabläufen. Nokia nutzt eine neue WSS-Technologie, die Datenübertragung sowohl im C- als auch im L-Band gleichzeitig ermöglicht und optimiert 800G-Kanäle sowie zukünftige, schnellere Lösungen unterstützt.
Nokia gibt an, dass dieser integrierte Ansatz den Ausbau von Rechenzentrum-Verbindungen beschleunigen und die betriebliche Effizienz des Netzwerks im Vergleich zu früheren modularen Systemen verbessern wird. Die neuen Systeme bieten eine Konnektivitätskapazität von bis zu 409,6 Terabit pro Sekunde pro Faserpaar.