Nokia setzt KI und Graphdatenbanken für Telekom-Inventare ein
Nokia Oyj verbessert seine Lösungen für das Management von Telekommunikationsbeständen mit künstlicher Intelligenz (KI) und Graphdatenbanken. Dieser technologische Wandel zielt darauf ab, die Echtzeit-Datenverarbeitung zu ermöglichen und die Vorhersagbarkeit der Netzwerkleistung zu verbessern.

Nokia Oyj hat eine Fokussierung auf die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) und Graphdatenbanken in seine Bestandsverwaltungssysteme für Telekommunikationsnetze angekündigt. Das Unternehmen gibt an, dass traditionelle, manuell verwaltete Bestandslösungen den Anforderungen moderner, verteilter und Echtzeit-Netzwerkdienste nicht mehr genügen.
Der neue Ansatz definiert Bestandssysteme von reinen Datenspeichern zu Werkzeugen für die Datenentdeckung neu. Graphdatenbanken ermöglichen die effiziente Modellierung und Verarbeitung von Beziehungen zwischen Datenpunkten, was für die Analyse komplexer Netzwerkkonfigurationen entscheidend ist. Dies ermöglicht eine schnellere Ursachenanalyse von Störungen und die Bewertung von Serviceauswirkungen.
Laut Nokia können KI- und Graphdatenbank-gestützte Lösungen Netzwerk-Nutzungstrends und Kapazitätsanforderungen vorhersagen. Dies hilft Betreibern bei der Optimierung von Investitionen und der Vermeidung von Netzwerküberlastungen oder Störungen. Darüber hinaus unterstützen diese Systeme die Erstellung von 'digitalen Zwillingen' zur Simulation der Auswirkungen von Netzwerkänderungen vor deren Implementierung.
Das Unternehmen hebt Nokia Unified Inventory als Beispiel für eine neue, graphdatenbankgestützte Lösung hervor. Dieses System ist darauf ausgelegt, proaktives Kapazitätsmanagement, Planung, Bereitstellung neuer Dienste sowie die Simulation und Verwaltung von Netzwerkausfällen zu verbessern.