Nordea und DNB schließen Fusion ihrer baltischen Aktivitäten ab
Nordea Bank Abp und die norwegische DNB haben die Kombination ihrer baltischen Geschäftsbereiche zu einer neuen Einheit namens Luminor abgeschlossen. Die neue Bank ist der drittgrößte Finanzdienstleister der Region.

Nordea Bank Abp und die norwegische DNB haben die Bildung ihres Joint Ventures im Baltikum offiziell abgeschlossen. Das kombinierte Unternehmen, das unter dem Namen Luminor firmieren wird, ist nun der drittgrößte Finanzdienstleister im Baltikum mit einem Marktanteil von 16 Prozent bei Einlagen und 23 Prozent bei der Kreditvergabe.
Die Transaktion bündelt rund 350.000 Kunden von Nordea und 930.000 Kunden von DNB in Estland, Lettland und Litauen. Luminor wird etwa 3.000 Mitarbeiter beschäftigen und Vermögenswerte von rund 15 Milliarden Euro verwalten. Das Bruttokreditvolumen wird voraussichtlich 12 Milliarden Euro erreichen, während die Einlagen sich auf 9 Milliarden Euro belaufen.
Nordea wird eine wirtschaftliche Beteiligung von 56 Prozent und einen Stimmrechtsanteil von 50 Prozent an dem neuen Unternehmen halten. Luminor wird ab dem vierten Quartal 2017 nach der Eigenkapitalmethode in den Finanzergebnissen von Nordea bilanziert.
Der Abschluss erfolgte nach Erhalt aller erforderlichen behördlichen Genehmigungen von den zuständigen Aufsichtsbehörden. Die Vereinbarung zur Zusammenlegung der Geschäftsbereiche wurde ursprünglich im August 2016 bekannt gegeben.