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Nordea verlässt Equator Principles nach ESG-Integration

Die Nordea Bank Abp hat ihren Austritt aus dem freiwilligen Rahmenwerk der Equator Principles für Finanzinstitute erklärt. Die Bank begründet den Schritt mit der vollständigen Integration von Umwelt- und Sozialrisiken in ihre internen Risikomanagementprozesse.

22. Juni 2026
Nordea verlässt Equator Principles nach ESG-Integration

Helsinki – Die Nordea Bank Abp hat ihren Austritt aus den „Equator Principles“ bekannt gegeben, einem freiwilligen globalen Rahmenwerk für Finanzinstitute zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung von Umwelt- und Sozialrisiken bei der Projektfinanzierung.

Der Rückzug erfolgt nach der vollständigen Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten (ESG) in die internen Risikomanagementprozesse der Nordea. Die Bank vertritt die Ansicht, dass ihre internen Prozesse nun robust genug sind, um diese Risiken effektiv zu managen.

Nordea trat den Equator Principles im Jahr 2007 bei und erkannte die Bedeutung externer freiwilliger Verpflichtungen für die Nachhaltigkeitspraktiken im Finanzsektor. Nach eigenen Angaben haben sich die ESG-Risikomanagementfähigkeiten der Bank in den letzten 18 Jahren erheblich weiterentwickelt.

Die Bank bekräftigte, dass ihr Engagement für nachhaltige Finanzierungen und das Ziel, bis spätestens 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, unverändert bleiben. Seit 2022 hat Nordea Finanzierungen für nachhaltigkeitsbezogene Kundenaktivitäten in Höhe von über 200 Milliarden Euro ermöglicht und wird weiterhin strenge ESG-Kriterien für alle Projektfinanzierungsentscheidungen anwenden.

Originalquelle: nordea.com