Nordea erzielt Einigung mit US-Behörde bezüglich früherer AML-Verfahren
Die Nordea Bank Abp hat eine endgültige Einigung mit der New Yorker Finanzaufsichtsbehörde (DFS) erzielt. Die Einigung betrifft eine Untersuchung der Anti-Geldwäsche-Programme (AML) des Unternehmens zwischen 2008 und 2019, wofür eine Geldstrafe von 35 Millionen US-Dollar fällig wird.

Helsinki – Die Nordea Bank Abp gab am Dienstag eine abschließende Einigung mit der New Yorker Finanzaufsichtsbehörde (Department of Financial Services, DFS) bekannt. Die Einigung beendet eine Untersuchung zur Angemessenheit des Anti-Geldwäsche-Programms (AML) der Bank im Zeitraum von 2008 bis 2019.
Im Rahmen der Einigung zahlt Nordea eine Geldstrafe von insgesamt 35 Millionen US-Dollar (rund 31,5 Millionen Euro). Die Bank erklärt, dass der Betrag keine wesentlichen Auswirkungen auf ihre Finanzlage haben wird und als Kosten in den Ergebnissen des dritten Quartals 2024 verbucht wird.
Die historische Untersuchung der DFS konzentrierte sich auf die früheren Prozesse, Richtlinien und Kontrollen von Nordea zur Verhinderung von Geldwäsche. Dies umfasste auch die inzwischen geschlossene Niederlassung Vesterport International Branch in Dänemark sowie frühere Betriebe in den baltischen Staaten.
Nordea hat den Bedingungen der Einigung zugestimmt und vollumfänglich mit der DFS kooperiert. Die Bank ist sich keiner weiteren anhängigen oder aktiven Untersuchungen durch US-Behörden in Bezug auf solche historischen Angelegenheiten zur Bekämpfung von Finanzkriminalität bewusst. Das Unternehmen betonte zudem beträchtliche Investitionen von rund 1,5 Milliarden Euro seit 2015 zur Stärkung der Kapazitäten zur Bekämpfung von Finanzkriminalität.