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Nordea: Schwedische Wirtschaft erholt sich dank gesunkener Zinsen

Die Nordea Bank Abp prognostiziert eine Erholung der schwedischen Wirtschaft, angetrieben durch sinkende Zinssätze und eine gestärkte Kaufkraft der Haushalte. Das Wachstum wird ab Mitte 2025 voraussichtlich an Fahrt gewinnen.

25. Juni 2026
Nordea: Schwedische Wirtschaft erholt sich dank gesunkener Zinsen

Stockholm – Die schwedische Wirtschaft steht vor einer Erholung, angetrieben durch eine steigende Binnennachfrage infolge niedrigerer Zinssätze und einer verbesserten Kaufkraft der Haushalte. Laut einer neuen Konjunkturprognose der Nordea Bank Abp wird die Wirtschaftsaktivität ab Mitte 2025 voraussichtlich an Fahrt gewinnen.

Nach einem gedämpften Jahr 2024 mit geringem BIP-Wachstum und steigender Arbeitslosigkeit wird eine Verbesserung erwartet. Die Zinssenkungen der Riksbank, die im Mai 2024 begannen, beginnen sich auszuwirken. Aufgrund der zeitlichen Verzögerung der Geldpolitik wird die kurzfristige Wirtschaftsaktivität jedoch gedämpft bleiben. Nordea rechnet mit anhaltend niedriger Inflation, was weitere Zinssenkungen durch die Riksbank wahrscheinlich macht.

Trotz der erwarteten Erholung merkt Nordea an, dass die Zinssätze wahrscheinlich höher bleiben werden als in den 2010er Jahren. Die Erholung wird daher voraussichtlich langsamer verlaufen als der schnelle Aufschwung nach der Pandemie. Weder die Arbeitslosigkeit noch die Immobilienpreise werden voraussichtlich ihre Höchststände von 2022-2023 erreichen. Die Bank betont, dass die jüngsten Inflations- und Zinsschocks die Wirtschaft stärker negativ beeinflusst haben als die Pandemie.

Die Haushalte steuern auf eine "sanfte Landung" zu, so der Bericht. Nach Jahren sinkender Kaufkraft und fallender Immobilienpreise zeigen sich nun Zeichen der Verbesserung. Die Immobilienpreise sind gestiegen, was historisch gesehen ein guter Indikator für ein kommendes Konsumwachstum ist. Auch die Stimmung der Haushalte bezüglich der Wirtschaft und ihrer persönlichen Finanzen hat sich verbessert, was auf eine mögliche Reduzierung der Sparquote und eine Zunahme der Ausgaben im Laufe des Jahres 2025 und 2026 hindeuten könnte.

Originalquelle: nordea.com