Norisbank: Digitale Finanzdienstleistungen sind Standard – Ausblick auf 2026
Digitale Finanzdienstleistungen wie Banking-Apps und mobiles Bezahlen sind für die Mehrheit der Deutschen zur Selbstverständlichkeit geworden. Die Nutzung ist stabil und wird voraussichtlich weiter steigen, so eine aktuelle Umfrage der norisbank.

Digitale Finanzdienstleistungen sind aus dem Alltag vieler Deutscher nicht mehr wegzudenken. Im Jahr 2025 nutzten 51,3 Prozent der Befragten solche Angebote, und 28 Prozent gaben an, diese häufiger als im Vorjahr genutzt zu haben. Nur 14,4 Prozent kamen ohne digitale Banking-Angebote aus.
Besonders junge Menschen zwischen 18 und 39 Jahren zeigen eine hohe Affinität zu digitalen Finanzlösungen. Sie nutzten diese 2025 überdurchschnittlich häufiger. Bei den über 40-Jährigen war die Nutzungsintensität spürbar geringer.
Für das Jahr 2026 expectieren die meisten Deutschen eine Fortsetzung dieses Trends. 62,4 Prozent planen, ihre digitalen Banking-Angebote wie bisher zu nutzen. 11,8 Prozent wollen die Nutzung steigern, insbesondere jüngere Nutzer. Ältere Altersgruppen streben eher eine Beibehaltung des aktuellen Nutzungsverhaltens an.
Die Erwartungen an Banking-Apps konzentrieren sich auf Geschwindigkeit, Sicherheit und Übersichtlichkeit. Echtzeit-Informationen und reibungslose Abläufe sind essenziell. Während jüngere Nutzer moderne Designs und viele Funktionen schätzen, legen ältere Nutzer Wert auf klare Kontoübersichten und einfache Freigabeprozesse. Grundsätzlich müssen die Apps alltagstauglich sein.