Nordrhein: 61 Apotheken weniger – Kammer fordert Regierung zum Handeln auf
Die Zahl der Apotheken in Nordrhein-Westfalen sank im Jahr 2023 um 61. Die Apothekerkammer fordert die Bundesregierung auf, Maßnahmen zur Umkehrung des Trends zu ergreifen.

Die Zahl der Apotheken in Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2023 um 61 zurückgegangen, was Sorge über die Zukunft des Sektors auslöst. Die Apothekerkammer Nordrhein (AKNR) hat die künftige Bundesregierung eindringlich aufgefordert, die Situation aktiv anzugehen.
Dieser Rückgang spiegelt eine breitere Herausforderung wider, bei der die betrieblichen Voraussetzungen für Apotheken durch verschiedene Faktoren wie steigende Kosten und niedrige Vergütungen beeinträchtigt werden. Laut AKNR wird sich die Verringerung des Apothekernetzes ohne staatliche Gegenmaßnahmen fortsetzen, was die Arzneimittelversorgung, insbesondere in ländlichen Gebieten, gefährdet.
Die Kammer fordert Maßnahmen, die die wirtschaftliche Stabilität der Apotheken unterstützen und den Zugang der Bevölkerung zu hochwertigen pharmazeutischen Dienstleistungen gewährleisten. Zukünftig hofft die AKNR auf verstärkte Unterstützung und klare gesetzliche Regelungen, die die Rolle der Apotheken im Gesundheitssystem stärken.
Darüber hinaus setzt die AKNR ihre Bemühungen zur Förderung der Digitalisierung in Apotheken und zur Verbesserung der Fortbildung des Personals fort. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Apotheken den Anforderungen der zukünftigen Gesundheitsversorgung gewachsen sind.