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Nordrhein-Westfalen schafft Schulgeld für PTA-Ausbildung ab

Die Bundesapothekerkammer (ABDA) begrüßt die Entscheidung Nordrhein-Westfalens, das Schulgeld für die Ausbildung von Pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) abzuschaffen. Dies soll Familien entlasten und den Beruf attraktiver machen.

15. Oktober 2026
Nordrhein-Westfalen schafft Schulgeld für PTA-Ausbildung ab

Die Bundesapothekerkammer (ABDA) hat die Abschaffung des Schulgeldes für die Ausbildung von Pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA) in Nordrhein-Westfalen begrüßt. Diese Maßnahme beseitigt ein Ungleichgewicht, da viele andere schulische Berufsausbildungen bereits staatlich finanziert werden, während die PTA-Ausbildung bisher Kosten für die Auszubildenden oder deren Eltern verursachte.

Die Entscheidung wird als finanzielle Entlastung für Familien und als Attraktivitätssteigerung für den Beruf angesehen. Die ABDA hofft, dass weitere Bundesländer diesem Beispiel folgen werden, wie es im März 2020 vereinbarten „Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe“ vorgesehen war.

Die Spitzen der vier Apotheker-Organisationen in NRW unterstützen die Schulgeldfreiheit ebenfalls. Sie sehen darin ein wichtiges Signal zur Stärkung der lokalen Apotheken und zur Gewinnung von Nachwuchskräften für einen Beruf, dessen Ausbildung bisher mit erheblichen Kosten verbunden war.

Das Land NRW hatte bereits seit September 2018 einen Anteil von 70 Prozent an den Schulgeldkosten übernommen. Die vollständige Abschaffung soll den Berufsstand weiter stärken. Die Organisationen erwarten weitere Gespräche mit dem Ministerium über die Finanzierung der Ausbildungskosten und die künftige Entwicklung.

Originalquelle: abda.de