Konsortium erhält eine Million Euro für das Wasserstoffprojekt METAGENE
Unter der Führung von Novacium hat ein Konsortium staatliche Fördermittel in Höhe von einer Million Euro für die Entwicklung einer autarken Wasserstoff-Produktion erhalten.

Ein Konsortium bestehend aus Novacium, Axel’One und AD-VENTA hat sich eine Million Euro an Fördermitteln aus dem französischen RAPID-Programm gesichert. Die Mittel werden von der staatlichen Agentur für Verteidigungsinnovation (AID) sowie der Generaldirektion für Rüstung (DGA) bereitgestellt, um das METAGENE-Projekt zur Erzeugung von grünem Wasserstoff voranzutreiben.
Der Kern des Projekts ist die Entwicklung einer Produktionseinheit, die Wasserstoff mithilfe eines festen, metallbasierten Brennstoffs ohne den Einsatz von Strom erzeugt. Das auf 30 Monate angelegte Projekt startete am 1. September 2026 und verfügt über ein Gesamtbudget von 1,2 Millionen Euro, wovon 80 Prozent durch öffentliche Mittel abgedeckt werden. Ziel ist es, den technologischen Reifegrad der Anwendung von TRL 3 auf TRL 5–6 anzuheben.
Da das RAPID-Programm gezielt auf Technologien mit dualem Nutzen ausgerichtet ist, muss das System sowohl zivilen als auch militärischen Anforderungen gerecht werden. Die Auswahl des Konsortiums unterstreicht das Interesse der Behörden an autarken Energielösungen.
HPQ Silicium Inc. ist als strategischer Partner in das Projekt involviert. Die Finanzierung wurde bereits im Sommer 2026 offiziell bestätigt.