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Gesundheit

Novartis startet digitales Monitoring für Brustkrebspatientinnen

Novartis, das varisano Klinikum Frankfurt Höchst und Luscii haben ein digitales Monitoring-Konzept für Brustkrebspatientinnen gestartet. Ziel ist es, Klinikbesuche zu reduzieren und die Patientensicherheit zu erhöhen.

10. Juni 2026
Novartis startet digitales Monitoring für Brustkrebspatientinnen

AUS DEM UNTERNEHMEN—Novartis, das varisano Klinikum Frankfurt Höchst und der Telemonitoring-Partner Luscii haben ein digitales Remote-Care-Modell für Brustkrebspatientinnen gestartet. Dieses richtet sich zunächst an Patientinnen, die eine zielgerichtete Therapie mit einem CDK4/6-Inhibitor erhalten.

Das Projekt soll die Belastung durch zahlreiche Klinikbesuche reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit der Patientinnen erhöhen. Die Patientinnen nutzen eine digitale Plattform von Luscii, um regelmäßig ihre Symptome und Medikamenteneinnahme zu dokumentieren. Diese Daten werden in Echtzeit an das Brustzentrum des varisano Klinikums übermittelt.

Ein Behandlungsteam überwacht die Informationen über ein zentrales Dashboard. Bei Überschreitung definierter Grenzwerte wird dies sofort sichtbar, was eine frühzeitige Intervention ermöglicht. Unauffällige Verläufe können dazu führen, dass zusätzliche Kliniktermine vermieden werden.

Novartis agiert als Katalysator, bringt die Partner zusammen und unterstützt die Projektorganisation sowie die Evidenzgenerierung zur Bewertung des Modells. Das Unternehmen bringt seine wissenschaftliche Expertise und Erfahrung im Brustkrebsbereich ein.

Jährlich erkranken in Deutschland rund 75.000 Frauen an Brustkrebs. Moderne Therapien erfordern enge, aber potenziell belastende medizinische Überwachung. Digitale Lösungen bieten hier eine Möglichkeit zur Entlastung und verbesserten Überwachung.

Originalquelle: pharma-fakten.de