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Technologie

NPCI veranlasst Maskierung von Telefon- und Kontonummern bei UPI-Transaktionen

Indiens NPCI hat UPI-Apps angewiesen, Kunden-Telefon- und Kontonummern bis September 2026 zu maskieren. Die Änderung soll die Privatsphäre und Sicherheit der Nutzer verbessern.

30. Juli 2026
NPCI veranlasst Maskierung von Telefon- und Kontonummern bei UPI-Transaktionen
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die National Payments Corporation of India (NPCI) hat alle Banken und UPI-Anwendungen angewiesen, die vollständigen Mobiltelefonnummern der Kunden bei Transaktionen nicht mehr anzuzeigen. Die Frist für die Einhaltung dieser Anordnung ist der 4. September 2026. Diese Maßnahme reagiert auf Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Identitätsdiebstahl durch sichtbare Telefonnummern.

Nach den neuen Vorschriften sind nur die letzten vier Ziffern der registrierten Mobiltelefonnummer eines Nutzers für die andere Partei bei einer Transaktion sichtbar. Bei QR-Code-Zahlungen werden ebenfalls keine vollständigen Telefonnummern angezeigt. Kontonummern und UPI-IDs (virtuelle Zahlungadressen, VPAs) unterliegen denselben Maskierungsanforderungen.

Darüber hinaus fordert die NPCI die Apps auf, für neue Nutzer standardmäßig eine benutzernamebasierte VPA einzurichten, anstatt eine mobilnummerbasierte. Ziel ist es, den Nutzern Transaktionen zu ermöglichen, ohne dass ihre Telefonnummer untrennbar mit ihrer Zahlungsidentität verbunden ist. Dies reduziert das Risiko der Rückverfolgung oder des Missbrauchs ihrer Nummer.

Die Maßnahme steht im Einklang mit dem indischen Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten (DPDP Act). UPI ist Indiens führende Plattform für digitale Zahlungen mit über 550 Millionen Nutzern. Die technischen Anpassungen erfordern eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen Banken, NPCI und App-Entwicklern, um eine einheitliche Umsetzung bis zur Frist sicherzustellen.

Originalquelle: medianama.com