NPCI ermöglicht Übertragung von UPI-Automatikzahlungsaufträgen zwischen Apps
Indiens National Payments Corporation of India (NPCI) bereitet die Interoperabilität von UPI AutoPay vor. Nutzer können bestehende Mandate für wiederkehrende Zahlungen zwischen UPI-Apps übertragen, Händler ihre Mandate zu neuen Zahlungs-Gateways verschieben.

Die National Payments Corporation of India (NPCI) plant die Einführung der Interoperabilität für ihren Unified Payments Interface (UPI) AutoPay-Dienst. Dies wird es Nutzern ermöglichen, bestehende Mandate für wiederkehrende Zahlungen zwischen verschiedenen UPI-Anwendungen zu übertragen. Händler können ihre Mandate ebenfalls zu neuen Zahlungs-Gateways verschieben, wenn sie den Dienstleister wechseln.
Die Ankündigung der Änderungen wird für das Global Fintech Fest im nächsten Monat in Mumbai erwartet. Ziel ist es, das Management wiederkehrender Zahlungen für Verbraucher zu vereinfachen, indem die Notwendigkeit entfällt, Mandate zu kündigen und neu zu erstellen, wenn die App gewechselt wird. Für Händler erleichtert dies den Übergang zwischen Zahlungs-Gateways, ohne bestehende Kundenmandate zu verlieren.
UPI AutoPay wurde 2020 eingeführt, um Unternehmen zu ermöglichen, Kundenkonten für wiederkehrende Zahlungen wie Abonnements, Versicherungsprämien und Kreditrückzahlungen automatisch abzubuchen. Die kommende Interoperabilität wird Nutzern die Möglichkeit geben, ihre Mandate über verschiedene UPI-Apps hinweg einzusehen und zu verwalten.
Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass dieser Schritt teilweise von kleineren UPI-Apps vorangetrieben wird, die sich einen faireren Wettbewerb wünschen. Sie sehen AutoPay als wichtigen Faktor für die Kundenbindung, da die Komplexität der Mandatsübertragung Nutzer vom Wechsel der App abhalten kann. Durch die Reduzierung von Hürden beim App-Wechsel hoffen kleinere Anbieter, effektiver mit etablierten Diensten konkurrieren zu können.