NPCI: Weitergabe von UPI-Gebühren an Kunden untersagt
Die National Payments Corporation of India hat vor dem Obersten Gerichtshof bekräftigt, dass Händler UPI-Transaktionsgebühren nicht auf Verbraucher umlegen dürfen.
Die National Payments Corporation of India (NPCI) hat vor dem Obersten Gerichtshof Indiens betont, dass die neue Merchant Discount Rate (MDR) für UPI-Zahlungen rechtmäßig ist und nicht auf Kunden abgewälzt werden darf. Die Gebühr von bis zu 0,4 Prozent betrifft ausschließlich Händlerzahlungen ab einem Wert von 2.000 Rupien.
Die NPCI begründet die Einführung mit der Notwendigkeit, Investitionen in Cybersicherheit und Infrastruktur zu sichern, da das bisherige gebührenfreie Modell die Betriebskosten nicht decken konnte. Da der Großteil der Transaktionen unter der 2.000-Rupien-Grenze liegt, sieht die NPCI die Sorgen über eine indirekte Preiserhöhung für Endkunden als unbegründet an.
Das Unternehmen warnte, dass eine Missachtung des Weitergabeverbots einen Verstoß gegen die Serviceverträge darstellt, was zum Entzug der UPI-Mitgliedschaft führen kann. Die ursprünglich für Oktober geplante Einführung der Gebühren bleibt vorerst verschoben, während die juristische Prüfung andauert.