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Technologie

NSA warnt vor Angreifern, die Router als Schwachstelle nutzen

Die NSA und internationale Partner warnen davor, dass von Russland unterstützte Hacker schlecht konfigurierte Router in Unternehmen ausnutzen könnten.

14. Juli 2026
NSA warnt vor Angreifern, die Router als Schwachstelle nutzen

Die US-amerikanische National Security Agency (NSA) hat zusammen mit 18 internationalen Partnern eine Warnung bezüglich der Sicherheit von Routern herausgegeben. Laut der Mitteilung nutzen staatlich unterstützte russische Hackergruppen gezielt schlecht konfigurierte und veraltete Router aus, die in Organisationen des Finanzwesens, des Gesundheitswesens, der Energieversorgung und anderen kritischen Sektoren eingesetzt werden.

Die Angreifer benötigen oft keine komplexen Software-Schwachstellen. Stattdessen suchen sie nach Standardpasswörtern, veralteten Einstellungen und Hardware, die seit Jahren nicht mehr aktualisiert oder ausgetauscht wurde. Ein häufiges Ziel ist die Konfigurationsdatei des Routers. Durch die Nutzung der Management-Tools des Geräts können Angreifer diese Datei exportieren lassen, welche Details über die Netzwerktopologie, Zugriffskontrollen, Routing-Informationen und VPN-Einstellungen enthalten kann.

Diese Kampagne ist keine neue Bedrohung. Bereits im August des Vorjahres warnte das FBI davor, dass dieselbe russische Einheit Konfigurationsdateien von Tausenden von Geräten gesammelt hatte, die mit der kritischen Infrastruktur der USA verbunden sind. In einigen Fällen änderten Hacker Router-Einstellungen, um den Zugriff aufrechtzuerhalten, und erkundeten Netzwerke, die physische Systeme steuern.

Ein Sprecher der NSA erklärte, dass die Richtlinien veröffentlicht wurden, um "Netzwerkverteidigern zu helfen, proaktiv zu handeln, bevor Schwachstellen weiter ausgenutzt werden". Das Ziel ist es, die allgemeine Sicherheit von Routern zu verbessern und potenzielle Cyberangriffe zu verhindern.

Originalquelle: inc.com