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Technologie

NTSB: Tesla-Fahrer trat Gaspedal zu 100% vor tödlichem Unfall

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB hat in vorläufigen Ergebnissen bestätigt, dass der Fahrer eines Tesla das Fahrzeug manuell durch vollständiges Durchdrücken des Gaspedals (100%) steuerte, bevor es zu einem tödlichen Unfall kam.

16. Juli 2026
NTSB: Tesla-Fahrer trat Gaspedal zu 100% vor tödlichem Unfall

Die National Transportation Safety Board (NTSB) der USA bestätigte am Mittwoch in vorläufigen Ergebnissen, dass der Fahrer eines Tesla Model 3 das Gaspedal zu 100 Prozent durchgedrückt hat, bevor es zu dem tödlichen Unfall in Texas kam. Bei dem Vorfall starb eine Großmutter.

Der vorläufige Bericht der NTSB bestimmt zwar noch nicht die Unfallursache, bestätigt jedoch frühere Aussagen von Tesla und CEO Elon Musk. Der Fahrer, Michael Butler, hatte zuvor der Polizei mitgeteilt, dass die Autopilotfunktion des Fahrzeugs zum Zeitpunkt des Vorfalls aktiviert war.

Elon Musk hatte diese Behauptung auf X (früher Twitter) bestritten und erklärt, Butler müsse das System manuell übersteuert haben, da "FSD langsam durch Wohnstraßen fährt und dies ein Hochgeschwindigkeitsunfall war!". Ashok Elluswamy, Teslas Vizepräsident für KI-Software, hatte zuvor erklärt, dass interne Daten gezeigt hätten, dass der Fahrer das selbstständige Fahren manuell durch vollständiges Durchdrücken des Gaspedals übersteuert habe.

Die Untersuchung der NTSB ergab, dass, obwohl FSD (Supervised) aktiviert war, elektronische Daten darauf hindeuteten, dass der Fahrer es manuell durch vollständiges Betätigen des Gaspedals übersteuerte. Die Ergebnisse basieren auf dem Ereignisdatenspeicher des Fahrzeugs.

Originalquelle: arstechnica.com