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Technologie

Nvidia-CEO Jensen Huang zu Kongressanhörung geladen

Nach Berichten über mögliche chinesische Spionageversuche haben US-Kongressabgeordnete Nvidias CEO Jensen Huang zu einer Anhörung geladen.

6. November 2026
Nvidia-CEO Jensen Huang zu Kongressanhörung geladen

Führende Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses haben Nvidias CEO Jensen Huang zu einem vertraulichen Briefing am 18. November eingeladen. Hintergrund sind Berichte, wonach US-Geheimdienste den Nvidia-Chef als mögliches Ziel chinesischer Spionageaktivitäten identifiziert haben.

Die Vorsitzenden der Ausschüsse für China, auswärtige Angelegenheiten und Geheimdienste, John Moolenaar, Brian Mast und Rick Crawford, äußerten in ihrem Schreiben erhebliche Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit. Sie untersuchen, wie Peking möglicherweise Zugang zu sensiblen US-Technologien und Unternehmensinformationen des Chipherstellers erhalten könnte.

Nvidia steht aufgrund seiner dominierenden Marktstellung bei KI-Chips regelmäßig im Fokus der US-Exportkontrollbehörden. Das Unternehmen ist bereits mehrfach mit strengen staatlichen Auflagen konfrontiert worden, die den Transfer fortschrittlicher Halbleitertechnologie in den chinesischen Verteidigungssektor verhindern sollen.

Die Anforderung spiegelt die wachsende Skepsis des Kongresses gegenüber der Schnittstelle zwischen US-Technologiekonzernen und ausländischen Sicherheitsrisiken wider. Ob und in welcher Form Huang an dem Briefing teilnehmen wird, bleibt Gegenstand der weiteren Abstimmung zwischen den Parteien.

Originalquelle: arstechnica.com