Nvidia erweitert Chip-Angebot für KI-Rechenzentren
Nvidia hat sein Vera Rubin-Chipsystem vorgestellt, das GPUs und CPUs kombiniert, um immer komplexere KI-Anwendungen zu bedienen.
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Nvidia hat sein neues Vera Rubin-Chipsystem vorgestellt, das Grafikprozessoren (GPUs) und zentrale Prozessoreinheiten (CPUs) integriert. Diese Erweiterung adressiert die wachsende Nachfrage nach Rechenleistung für künstliche Intelligenz, insbesondere für anspruchsvollere KI-Agentensysteme.
Das Unternehmen präsentierte Details zum neuen Chipsystem und dessen Leistung während eines technischen Workshops in Santa Clara, Kalifornien. Vera Rubin ist der Nachfolger von Nvidias früherem Grace Blackwell-System und ist so konzipiert, dass es zwei GPUs pro CPU enthält. Ein Vera Rubin NVL 72-System besteht aus 72 Rubin-GPUs und 36 Vera-CPUs.
Während Nvidia seit langem für seine GPUs bekannt ist, betonten Führungskräfte die Strategie des Unternehmens, Gesamtsystemlösungen für KI-Rechenzentren anzubieten. Die Rolle von CPUs ist entscheidend für die Orchestrierung komplexer KI-Agenten und die Verwaltung von Datenflüssen.
Nvidia gab zudem bekannt, dass OpenAI bereits ein Vera Rubin-System im Einsatz hat. Die neuen Systeme sind im Vergleich zu früheren Produkten auf eine einfachere Bereitstellung ausgelegt. Das Unternehmen kündigte außerdem an, die Vera CPU ab August als eigenständiges Produkt auf dem chinesischen Markt anzubieten.