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Technologie

Nvidia unterstützt Finanzierung von KI-Infrastruktur mit Restwertgarantie

Nvidia kündigte eine Partnerschaft mit großen Finanzinstituten an, um eine Plattform mit einem Zielvolumen von über 500 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung von KI-Infrastruktur zu schaffen. Das Unternehmen bietet eine Restwertunterstützung für ausgewählte Projekte zur Risikominderung für Investoren an.

15. August 2026
Nvidia unterstützt Finanzierung von KI-Infrastruktur mit Restwertgarantie
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Nvidia hat sich mit Unternehmen wie Apollo, BlackRock, Blackstone, Brookfield, Goldman Sachs und KKR zusammengetan, um eine neue, unabhängige Finanzierungsplattform für die Entwicklung von KI-Infrastruktur zu gründen. Die Plattform soll im Laufe der Zeit über 500 Milliarden US-Dollar an Kapital von Drittanbietern mobilisieren.

CEO Jensen Huang erklärte, dass Nvidia für bestimmte KI-Infrastrukturinvestitionen eine Restwertunterstützung von bis zu 25 Prozent anbieten könnte, um Finanzinstituten bei der Verwaltung der mit den Vermögenswerten verbundenen Risiken zu helfen. Diese Initiative zielt darauf ab, KI-Rechenleistung als Anlageklasse zu etablieren, ähnlich wie andere Formen von Produktionsinfrastruktur.

Huang erläuterte, dass diese Plattformen auf KI-Labore, Unternehmen und Cloud-Dienstanbieter abzielen. Die Summe von 500 Milliarden US-Dollar stellt das gesamte Kapital von Drittanbietern dar, das die Plattformen aufbringen wollen, nicht die Einnahmen von Nvidia oder einzelne Finanzierungszusagen. Finanzinstitute werden jedes Projekt unabhängig bewerten und dabei Faktoren wie den Kunden, den Rechenbedarf und die Auslastung berücksichtigen.

Nvidia wird die KI-Fabrikplattform bereitstellen, die nicht nur GPUs, sondern auch Netzwerke, Systemsoftware und das CUDA-Entwicklungsökosystem umfasst. Das neue Finanzierungsmodell zielt darauf ab, den Bau von KI-Rechenzentren mithilfe von langfristigem institutionellem Kapital zu erleichtern und von traditionellen, selbst beschafften GPU-Lösungen abzurücken.

Das Unternehmen betonte, dass Software-Upgrades die wirtschaftliche Lebensdauer von Hardware verlängern können. Als Beispiel wird der 2020 eingeführte A100-Chip im Jahr 2026 immer noch für verschiedene Aufgaben eingesetzt, und Kunden schließen mehrjährige Bereitstellungsverträge ab.

Originalquelle: ithome.com