NVIDIA erhöht Grafikkarten-Komponentpreise wegen gestiegener Speicherkosten
NVIDIA hat seine AIC-Partner über bevorstehende Preiserhöhungen für fast alle GeForce RTX-Grafikkarten informiert. Grund dafür sind gestiegene Kosten für GDDR7- und GDDR6-Speichermodule.

Der Chiphersteller NVIDIA hat seine nachgelagerten AIC-Partner (Add-in Card) über eine bevorstehende Erhöhung der Lieferpreise für GPU-Kerne und VRAM-Module informiert. Diese Preisanpassung betrifft fast die gesamte Palette der GeForce RTX-Grafikkarten, mit Ausnahme der Modelle 5090 und 5090 D v2, die bereits zuvor Preissteigerungen erfahren haben.
Der Hauptgrund für die Preiserhöhung sind die gestiegenen Angebotspreise für GDDR7- und GDDR6-Speicher von vorgelagerten DRAM-Lieferanten an NVIDIA. NVIDIA kann diese zusätzlichen Kosten nicht allein tragen, weshalb eine gemeinsame Verantwortung mit den AIC-Partnern, die an der Herstellung von Grafikkarten beteiligt sind, erforderlich ist.
Darüber hinaus erfahren auch die Kosten für andere Komponenten von Grafikkarten, wie z. B. Stromversorgungssysteme, Leiterplatten (PCBs) und Kühllösungen, einen kontinuierlichen Aufwärtsdruck. Dieser breitere Trend bei den Komponentenkosten trägt zur Entscheidung bei, die Preise anzupassen.
Diese Änderungen der Lieferpreise für Komponenten werden voraussichtlich zu höheren Einzelhandelspreisen für Verbraucher führen. Spezifische Details zum Ausmaß der Preiserhöhungen oder zum Zeitplan der Umsetzung wurden von NVIDIA noch nicht bekannt gegeben.