NWO stellt 4,95 Millionen Euro für neue forschungsbasierte Startups bereit
Die NWO hat die Herbst-Antragsrunde 2026 eröffnet, um forschungsbasierte Startups zu unterstützen. Bis zu 4,95 Millionen Euro stehen für die Kommerzialisierung von Unternehmensideen zur Verfügung.

Die Niederländische Organisation für wissenschaftliche Forschung (NWO) hat die Herbst-Antragsrunde 2026 für ihr Programm „Take-off phase 2“ geöffnet. Die Initiative zielt darauf ab, forschungsbasierte Startups mit potenziell kommerzialisierbaren Innovationen zu unterstützen. Insgesamt bis zu 4,95 Millionen Euro stehen in diesem Jahr zur Verteilung bereit.
Die NWO erwartet, in dieser Runde nicht mehr als 11 Projekte zu finanzieren. Die verfügbaren Mittel können unter anderem für die Bewertung und Entwicklung des Marktpotenzials von Ideen eingesetzt werden. Das Programm wird vom Ministerium für Wirtschaft und Klima finanziert und ist Teil der umfassenderen Initiative der NWO zur Förderung von Unternehmertum, das mit akademischer und angewandter Forschung verbunden ist.
Die aktuelle Antragsrunde bringt mehrere Änderungen mit sich. Eine Vorregistrierung ist nicht mehr erforderlich, sodass Antragsteller direkt eine vollständige Bewerbung einreichen können. Darüber hinaus wurde die Korrekturfrist für administrativ abgelehnte Anträge auf zehn Arbeitstage verlängert. Antragsteller müssen sich auch an die festgelegten Punkteschwellen halten und alle erforderlichen Dokumente einreichen, einschließlich Cashflow-Prognosen und Machbarkeitsstudien.
Die NWO wird am 25. August 2026 eine Online-Informationsveranstaltung für potenzielle Antragsteller abhalten. Das „Take-off“-Programm soll den Übergang von forschungsbasierten Innovationen in kommerzielle Aktivitäten beschleunigen. Die Initiative zielt darauf ab, die Umwandlung vielversprechender wissenschaftlicher und angewandter Forschungsergebnisse in tragfähige Geschäftsmöglichkeiten zu unterstützen.