Sammelklage gegen O-I Glass wegen angeblicher Falschangaben eingereicht
Investoren haben eine Sammelklage gegen O-I Glass eingereicht, die sich auf den Zeitraum 2025 bis 2026 bezieht. Die Frist für die Bestellung als Hauptkläger endet am 28. Dezember 2026.

Gegen den Glashersteller O-I Glass, Inc. wurde eine Sammelklage vor dem US-Bezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Ohio eingereicht. Die Kläger werfen dem Unternehmen vor, zwischen dem 14. März 2025 und dem 28. Juli 2026 irreführende Finanzprognosen veröffentlicht zu haben, während interne Kostenprobleme und negative Marktentwicklungen in Europa verschwiegen wurden.
Laut der Klageschrift bestätigte das Management mehrfach seine mittelfristigen Finanzziele, ungeachtet von Verzögerungen beim Einsparprogramm „Fit to Win“ und steigenden Energiekosten. Erst durch eine deutliche Senkung der EBITDA-Prognose Ende Juli 2026 korrigierte das Unternehmen seine öffentliche Kommunikation, was zu einem Kursverlust der Aktie von rund 15 Prozent führte.
Anleger, die während des betroffenen Zeitraums O-I Glass-Aktien erworben haben, können sich bis zum 28. Dezember 2026 als Hauptkläger für das Verfahren bewerben. Die Kanzlei Levi & Korsinsky koordiniert die Vertretung in diesem Rechtsstreit.