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Verbraucher

Ölriesen ExxonMobil und Chevron melden Rekordgewinne im Iran-Konflikt

US-Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron haben für das zweite Quartal erhebliche Gewinnsteigerungen bekannt gegeben. Geopolitische Spannungen, die Öltransporte beeinträchtigen, haben zu höheren globalen Kraftstoffpreisen geführt.

31. Juli 2026
Ölriesen ExxonMobil und Chevron melden Rekordgewinne im Iran-Konflikt

Die amerikanischen Öl- und Gaskonzerne ExxonMobil und Chevron haben für das zweite Quartal erhebliche Gewinnsteigerungen gemeldet. Unterbrochene globale Öltransporte und steigende Kraftstoffpreise haben zu diesem Ergebnis beigetragen. Der anhaltende Konflikt mit Beteiligung Irans hat den Seeverkehr durch die Straße von Hormus, eine wichtige Route für den globalen Ölhandel, eingeschränkt.

ExxonMobil meldete eine Verdopplung seines Gewinns im zweiten Quartal auf 14,53 Milliarden US-Dollar, während sich der Gewinn von Chevron auf 12,07 Milliarden US-Dollar fast vervierfachte. Diese Unternehmen profitierten von höheren Rohölpreisen und gestiegenen Margen bei raffinierten Produkten wie Benzin und Kerosin.

Die Preise für Rohöl der Sorte Brent stiegen im Laufe des Quartals deutlich an und überschritten zeitweise 100 US-Dollar pro Barrel. Dies führte zu höheren Kraftstoffkosten für Verbraucher weltweit und in einigen Regionen zu Lieferengpässen und Rationierungen.

Die Gewinnsteigerungen haben unter politischen Entscheidungsträgern Diskussionen über mögliche "Windfall Tax" (Zufallsgewinnsteuer) auf die Gewinne großer Ölproduzenten ausgelöst. Einige US-Gesetzgeber schlagen eine Gesetzgebung vor, um diese Gewinne zu besteuern und die Einnahmen an die Verbraucher umzuverteilen.

Branchenanalysten zufolge sind integrierte Ölkonzerne, die sowohl Förderbetriebe als auch Raffinerien besitzen, besonders gut positioniert, um von diesen Marktbedingungen zu profitieren. Historisch hohe Raffineriemargen in Verbindung mit Angebotsengpässen haben die Gewinne auf Rekordniveau getrieben, während die Verbraucher höhere Kosten an der Zapfsäule tragen müssen.

Originalquelle: fastcompany.com