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Wissenschaft

OMB-Vorschlag könnte US-Forschungsförderung von Experten weglenken

Das US-Office of Management and Budget (OMB) hat einen neuen Vorschlag vorgelegt, der die Vergabe von Bundesforschungsgeldern verändern könnte, indem politische Faktoren über wissenschaftlicher Expertise priorisiert werden.

2. Juli 2026
OMB-Vorschlag könnte US-Forschungsförderung von Experten weglenken

Ein von der US-Behörde für Management und Budget (OMB) Ende Mai eingebrachter Regelungsvorschlag könnte die Vergabe von Bundesforschungsmitteln grundlegend ändern. Sollte die Regelung rechtskräftig werden, könnten politische Prioritäten zur Hauptgrundlage für die Finanzierung wissenschaftlicher Projekte gemacht werden, wodurch die Meinungen von Fachexperten in den Hintergrund treten könnten.

Der Vorschlag sieht vor, dass Fördermittel aus politischen Gründen gestrichen werden könnten. Zusätzliche bürokratische Hürden könnten zudem grundlegende wissenschaftliche Aktivitäten wie die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen und die Teilnahme an Konferenzen erschweren. Im Gegensatz zu früheren Anordnungen hätte diese Regel Gesetzeskraft und wäre gerichtlich schwerer anzufechten.

Der Entwurf liegt nun bis zum 13. Juli zur öffentlichen Kommentierung aus. Diese Frist bietet Wissenschaftlern, Forschern und der Öffentlichkeit eine wichtige Gelegenheit, Bedenken zu äußern und die endgültige Fassung der Regelung zu beeinflussen. Wissenschaftliche Organisationen rufen zur Beteiligung auf, um sicherzustellen, dass die wissenschaftliche Expertise weiterhin ein zentrales Kriterium bei der Vergabe von Fördermitteln bleibt.

Originalquelle: arstechnica.com