Oncoinvent veröffentlicht Dosimetrieergebnisse für Normalgewebe aus Radspherin-Studie
Klinische Dosimetriedaten aus Phase-1-Studien von Radspherin bei Eierstock- und Darmkrebs zeigen, dass die absorbierte Dosis in Normalorganen weit unter den Werten liegt, die mit Toxizitätsrisiken verbunden sind. Die Ergebnisse stimmen mit dem bisher beobachteten günstigen Sicherheitsprofil überein.

Oncoinvent hat wichtige Ergebnisse aus seinen Phase-1-Studien zu Radspherin veröffentlicht, einem potenziellen Medikament zur Behandlung von Eierstock- und Darmkrebs. Die Resultate wurden im Journal of Nuclear Medicine publiziert.
Die veröffentlichten Daten deuten darauf hin, dass die von Radspherin in normalen Organen absorbierte Strahlendosis deutlich unter den Werten lag, die mit bekannten Toxizitätsrisiken in Verbindung gebracht werden. Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit dem bisher beobachteten günstigen Sicherheitsprofil und unterstützen das therapeutische Potenzial des Mittels.
Die Studie konzentrierte sich auf die Dosisverteilung und Sicherheit des Radiopharmakons Radspherin (225Ra-NN-NOA-APN). Daten wurden von Patienten gesammelt, die im Rahmen des Radio-Gastro-Oncology-Programms behandelt wurden. Ziel war es, die Strahlenbelastung kritischer Organe wie Leber, Milz und Knochenmark zu quantifizieren.
Oncoinvent setzt die Entwicklung von Radspherin als potenzielle Behandlungsoption für bestimmte Krebsarten fort. Das Unternehmen hatte zuvor angekündigt, die Phase-2-Studien im Laufe des Jahres 2024 zu beginnen, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung.