Eine Besprechungsfrage, die alles verändert
Die meisten Führungsteams konzentrieren sich auf Effizienz, doch wöchentliche Besprechungen können auch für Innovation genutzt werden. Eine einzige Frage kann die gesamte Dynamik verändern.

Die wöchentlichen Besprechungen der meisten Unternehmen konzentrieren sich auf die Erledigung von Aufgaben und die Rechenschaftspflicht, wobei das Potenzial für Lernen und Innovation oft ungenutzt bleibt. Bruce Eckfeldt, ein erfahrener Unternehmensberater und ehemaliger CEO eines Inc. 5000-Unternehmens, schlägt einen einfachen, aber wirkungsvollen Weg vor, diese Besprechungen umzugestalten: Fokussierung auf eine einzige entscheidende Frage.
Eckfeldt weist darauf hin, dass die bestehenden Besprechungsroutinen oft darauf ausgelegt sind, die Leistung zu maximieren und sicherzustellen, dass Aufgaben erledigt werden. Dieser effizienzgetriebene Ansatz hindert Unternehmen jedoch daran, zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Stattdessen sollten Unternehmen bestrebt sein, validierte Lernerkenntnisse zu produzieren und zu verfolgen, auf die gleiche Weise, wie sie erledigte Aufgaben verfolgen.
Die Lösung liegt laut Eckfeldt darin, den wöchentlichen Besprechungen eine einzige Standardfrage hinzuzufügen: „Was haben wir gelernt, welche Annahme hat sich geändert, was haben wir eingestellt?“ Das Stellen dieser Frage und die Forderung nach konkreten Antworten helfen Teams, ihr Lernen zu erkennen und ihre Arbeitsweise neu zu gestalten. Wenn Lernen sichtbar gemacht wird, priorisieren Teams es aktiv.
Darüber hinaus betont Eckfeldt die Bedeutung der Erfassung von Lernergebnissen auf der gleichen Anzeigetafel wie abgeschlossene Aufgaben. Durch die Verfolgung durchgeführter Experimente, getesteter Annahmen und eingestellter Initiativen können Unternehmen Lernen greifbar und messbar machen. Dieser Ansatz ermutigt Teams, Misserfolge und Erkenntnisse offen zu teilen, was letztendlich kontinuierliche Weiterentwicklung und Innovation ohne zusätzliche Besprechungen oder Ressourcen fördert.