Ein Drittel der Unternehmen plant KI-Ausgaben von über 25 Millionen Dollar in 2025
Eine BCG-Umfrage zeigt, dass ein Drittel der Unternehmen 2025 erhebliche KI-Investitionen plant, obwohl nur ein Viertel einen erheblichen Wert aus ihren Initiativen zieht.

Ein Drittel der globalen Unternehmen plant im Jahr 2025 Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) von über 25 Millionen US-Dollar, so eine aktuelle Umfrage von Boston Consulting Group (BCG) namens "AI Radar". Die Ergebnisse verdeutlichen weiterhin den Optimismus der Führungskräfte hinsichtlich der strategischen Bedeutung von KI, aber auch die Herausforderungen bei der Erzielung greifbarer Vorteile.
Die Umfrage unter 1.803 Führungskräften aus 19 Märkten ergab, dass KI für 75 Prozent der Befragten eine der drei wichtigsten strategischen Prioritäten darstellt, jedoch nur ein Viertel angibt, einen signifikanten Wert aus seinen KI-Initiativen zu ziehen. Führende KI-Anwender konzentrieren sich tendenziell auf eine gezielte Auswahl von Anwendungsfällen, skalieren diese schnell und transformieren Kernprozesse, um höhere Renditen zu erzielen.
Autonome Agenten, KI-Systeme, die mit minimalem menschlichen Eingriff agieren, werden von 67 Prozent der Führungskräfte als Teil ihrer KI-Transformation in Betracht gezogen. Hinsichtlich der Auswirkungen auf die Belegschaft erwartet weniger als 10 Prozent der Führungskräfte eine Nettoverringerung der Mitarbeiterzahl durch KI-Automatisierung; die Mehrheit rechnet mit stabilen Personalbeständen oder der Entstehung neuer Rollen.
Zu den wichtigsten von den Führungskräften identifizierten Risiken gehören Datenschutz und Datensicherheit (66%), mangelnde Kontrolle oder Verständnis von KI-Entscheidungen (48%) sowie regulatorische Herausforderungen (44%). Eine deutliche Mehrheit räumte zudem die Notwendigkeit weiterer Verbesserungen der KI-Cybersicherheitsmaßnahmen ein.