Gericht in Ontario lässt Sammelklage gegen Intuit zu
Das Oberste Gericht von Ontario hat eine Sammelklage im Verbraucherschutzrecht gegen Intuit Canada und dessen Muttergesellschaft zugelassen. Die Klage wirft Verstöße gegen Verbraucherschutz- und Wettbewerbsgesetze vor.

Am 24. Juli 2026 hat Richter Leiper vom Obersten Gericht von Ontario eine Sammelklage gegen Intuit Canada ULC und dessen US-amerikanische Muttergesellschaft Intuit Inc. (gemeinsam "Intuit") zugelassen. Die Klage wurde im Namen von Verbrauchern eingereicht, die bestimmte Softwareprodukte von Intuit in Kanada erworben haben.
Die Klage behauptet, dass Intuit gegen Verbraucherschutz- und Wettbewerbsgesetze verstoßen habe. Konkret beziehen sich die Anschuldigungen auf die Behauptung, Intuit habe Verbraucher hinsichtlich der Vermarktung und Preisgestaltung seiner Steuersoftware irreführend informiert.
Die Zulassung als Sammelklage ermöglicht es dem Fall, in dieser Form fortzufahren, sodass die Ansprüche aller berechtigten Verbraucher kollektiv behandelt werden können. Diese Entscheidung beurteilt nicht die Stichhaltigkeit der Vorwürfe, sondern erlaubt lediglich das Fortschreiten des Rechtsstreits.
Intuit hat die Vorwürfe in der Vergangenheit bestritten und erklärt, sich gegen die Klage verteidigen zu wollen. Die gerichtliche Zulassung ist ein bedeutender prozeduraler Schritt, dessen Ausgang Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens haben könnte.