Opdualag-Kombinationstherapie zeigt konsistente Ergebnisse über Untergruppen hinweg
Bristol Myers Squibbs neues Medikament Opdualag hat eine konsistente Wirksamkeit in verschiedenen Patientengruppen für Melanome gezeigt. Die Analyse basiert auf Daten der RELATIVITY-047-Studie.

Bristol Myers Squibb (BMS) hat eine neue Analyse seines Medikaments Opdualag vorgestellt, einer Kombinationstherapie aus Nivolumab und Relatlimab. Die Ergebnisse dieser ersten LAG-3-Kombinationstherapie für Patienten mit zuvor unbehandeltem, nicht resektablem oder metastasiertem Melanom zeigten über alle untersuchten Patientengruppen hinweg Konsistenz.
Die Analyse, die auf Daten der RELATIVITY-047-Studie basiert, konzentrierte sich speziell auf verschiedene Patientenstratifikationen. Die Ergebnisse stützen den Vorteil von Opdualag gegenüber Nivolumab allein in Bezug auf das progressionsfreie Überleben (PFS), das Gesamtüberleben (OS) und die objektive Ansprechrate (ORR). Vorteile wurden insbesondere bei Patienten mit hoher Tumorlast, im metastatischen Stadium M1c, mit erhöhten LDH-Werten oder gutem Performance-Status (ECOG 0-1) festgestellt.
Opdualag erhielt im März die FDA-Zulassung für die Behandlung von zuvor unbehandelten Melanompatienten. Das Medikament verdoppelte die Zeit, die Patienten ohne Krankheitsprogression lebten, im Vergleich zu Opdivo allein, ohne zusätzliche Sicherheitsbedenken. Diese Ergebnisse der Subgruppenanalyse bekräftigen die Vorteile des Medikaments auch bei Patientengruppen mit typischerweise schlechterer Prognose.
Bristol Myers Squibb untersucht derzeit die Opdualag-Kombination für weitere Indikationen, einschließlich der adjuvanten Behandlung nach der Operation und als Zweitlinientherapie bei Darmkrebs. Das Unternehmen strebt an, seine Position als Erstlinienbehandlung für Melanome zu festigen und den Marktanteil des Medikaments zu erweitern.