OpenAI wegen Beihilfe und Anstiftung zu Schulmassaker angeklagt
OpenAI und sein CEO Sam Altman sehen sich 30 neuen Klagen gegenüber, die behaupten, sie hätten dem Verdächtigen des Schulmassakers von Tumbler Ridge "wesentliche Hilfe und Ermutigung" geleistet.

Das KI-Unternehmen OpenAI und sein CEO Sam Altman sehen sich neuen Anschuldigungen gegenüber. Am Mittwoch wurden 30 neue Klagen bei einem Bundesgericht in Kalifornien eingereicht, die dem Unternehmen und Altman "wesentliche Hilfe und Ermutigung" für den Verdächtigen des Schulmassakers von Tumbler Ridge in Kanada vorwerfen.
Diese neuen Klagen ähneln denen, die im April von den Familien der Opfer aus Tumbler Ridge eingereicht wurden. Die aktuellen rechtlichen Schritte behaupten, dass OpenAI keine Maßnahmen ergriffen hat, nachdem sein automatisiertes Überprüfungssystem Konversationen zwischen dem mutmaßlichen Schützen Jesse Van Rootselaar und ChatGPT bezüglich Waffenkäufen markiert hatte.
Die von Schülern, Lehrern und dem damaligen Schulleiter eingereichten Klagen fordern Schadensersatz wegen angeblicher Fahrlässigkeit und weil das Unternehmen trotz potenzieller Risikohinweise durch seine Systeme nicht gehandelt habe.
Dieser Fall beleuchtet die ethischen und rechtlichen Fragen rund um den Einsatz von KI-Technologie und deren potenzielle Risiken. OpenAI hat zu den neuesten Anschuldigungen bisher keine offizielle Stellungnahme abgegeben.