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Technologie

OpenAI schließt ChatGPT-Konten eines Betrugsnetzwerks in Kambodscha

Das KI-Unternehmen OpenAI hat die Nutzung seiner ChatGPT-Technologie durch ein betrügerisches Netzwerk in Kambodscha unterbunden und die entsprechenden Konten gesperrt.

1. August 2026
OpenAI schließt ChatGPT-Konten eines Betrugsnetzwerks in Kambodscha
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Das auf künstliche Intelligenz spezialisierte Unternehmen OpenAI hat nach eigenen Angaben ein betrügerisches Netzwerk in Kambodscha aufgedeckt und dessen Aktivitäten unterbunden. Die Gruppe nutzte die KI-Technologie ChatGPT für verschiedene Betrugsmaschen, darunter Investitions-, Liebes- und Glücksspielbetrug.

Die Hinweise auf das Netzwerk kamen Anfang des Jahres über WhatsApp. Die Betrüger setzten ChatGPT gezielt ein, um gefälschte Identitäten zu erstellen, betrügerische Nachrichten zu übersetzen und Werbematerial für ihre illegalen Machenschaften zu generieren. OpenAI stellte zudem fest, dass Inhalte im Zusammenhang mit Menschenhandel und Zwangskriminalität erstellt wurden. Eine Gruppe koordinierter ChatGPT-Konten, die vermutlich aus Kambodscha stammen und in der Region Poipet aktiv waren, wurde gesperrt.

Die Vorgehensweise der Betrüger umfasste den Aufbau von Vertrauen zu den Opfern durch erfundene Persönlichkeiten, bevor sie diese zu Investitionen in gefälschte Projekte, oft im Bereich Kryptowährungen oder Gold, verleiteten. Trotz unterschiedlicher Erzählungen zeigten die Nutzer des Netzwerks einheitliche Muster betrügerischen Verhaltens.

OpenAI hat die betroffenen ChatGPT-Konten deaktiviert und die Informationen mit Industriepartnern geteilt. Die genaue Höhe der finanziellen Schäden, die durch das Netzwerk verursacht wurden, ist noch nicht bekannt, Berichten zufolge verloren einige Opfer jedoch mehrere Tausend Dollar.

Originalquelle: ithome.com