OpenAI-CEO Altman gibt TikTok-Abhängigkeit zu
OpenAI-CEO Sam Altman gab zu, von TikTok fasziniert gewesen zu sein, während er dessen Mechaniken erforschte. Er löschte die App, nachdem er an einem Samstag etwa drei Stunden damit verbracht hatte.

OpenAI-CEO Sam Altman hat seine Abhängigkeit von TikTok offengelegt, die aus der Erforschung der Mechanismen von Kurzvideo-Plattformen resultierte. An einem Samstagnachmittag verbrachte er etwa drei Stunden mit der App, was ihn schließlich dazu veranlasste, sie zu löschen.
Altman erzählte im Podcast 'Relentless', dass sein ursprüngliches Ziel darin bestand, TikTok nur etwa zehn Minuten vor dem Schlafengehen zu nutzen, um seine Nutzererfahrung zu verstehen. Die Nutzungszeit stieg jedoch allmählich an. Er fand die fesselnde Natur der App schwer zu widerstehen und verglich die unmittelbare Befriedigung des Scrollens mit süchtig machendem Verhalten.
Diese Enthüllung erfolgt, nachdem OpenAI zuvor ein eigenes soziales Anwendungsprojekt namens Sora entwickelt hatte, das sich auf KI-generierte Videoinhalte konzentrierte. Das Projekt wurde im März eingestellt, da das Unternehmen Ressourcen auf die Entwicklung seiner Kern-KI-Modelle umleitete und den erheblichen Rechenaufwand für die Videoproduktion anführte.
Altman arbeitet auch mit dem ehemaligen Apple-Designchef Jony Ive an neuer KI-Hardware zusammen. Er hat die Vision, dass diese Geräte Smartphone-Ablenkungen reduzieren sollen, anstatt weiter um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu konkurrieren. Dies steht im Einklang mit dem erklärten Ziel von OpenAI für Produkte wie ChatGPT: Nutzern zu helfen, Aufgaben effizient zu erledigen, anstatt die Nutzungszeit durch langes Verweilen auf der Plattform zu maximieren.