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Technologie

OpenAI-Finanzchefin kündigt Börsengang bis spätestens 2027 an

Die Finanzchefin von OpenAI hat die Mitarbeiter darüber informiert, dass das KI-Unternehmen bis spätestens 2027 an die Börse gehen will. Ein früherer Börsengang ist möglich, wenn sich das Geschäft weiterhin positiv entwickelt.

20. August 2026
OpenAI-Finanzchefin kündigt Börsengang bis spätestens 2027 an
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die Finanzchefin von OpenAI, Sarah Friar, hat die Mitarbeiter darüber informiert, dass das Unternehmen bis spätestens 2027 an die Börse gehen will. Sie deutete an, dass ein früherer Börsengang möglich sei, wenn sich die Geschäftsbedingungen weiterhin positiv entwickeln. Friar bezeichnete den Börsengang (IPO) nicht als Endpunkt, sondern als Meilenstein und eine weitere Form der Finanzierung.

Das Unternehmen sicherte sich im März eine Finanzierung von 122 Milliarden US-Dollar, was ihm erheblichen operativen Spielraum verschafft. OpenAI hat im Juni vertraulich seine Börsenzulassung bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht, jedoch wurde kein konkreter Zeitplan bekannt gegeben. Der Konkurrent Anthropic hat ebenfalls eine vertrauliche Einreichung vorgenommen und prüft Berichten zufolge das Marktinteresse.

Friar versicherte den Mitarbeitern, dass ein möglicher früherer Börsengang von Anthropic kein Grund zur Besorgnis sei und betonte, dass OpenAI in seinem eigenen Tempo vorgehen werde. Das Unternehmen steht unter dem Druck, seine Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar zu rechtfertigen, wobei Investoren mehr Klarheit über seine finanzielle Situation wünschen.

Jüngste Finanzberichte zeigten ein jährliches Umsatzwachstum von OpenAI von 35 % im laufenden Quartal, wobei das Unternehmensgeschäft um 50 % zulegte. Seine KI-Codierungs- und Produktivitätslösungen haben über 20 Millionen wöchentlich aktive Nutzer erreicht.

Das Unternehmen hat kürzlich Führungskräfteabgänge erlebt, darunter den Leiter der Einnahmen und einen langjährigen leitenden Angestellten. Diese Veränderungen haben Bedenken hinsichtlich potenzieller Instabilität in der Führung hervorgerufen, während die Führungskräfte von OpenAI darauf abzielen, angesichts der verschärften Konkurrenz und der Marktvolatilität bei anderen Technologie-IPOs Vertrauen auszustrahlen.

Originalquelle: ithome.com