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Wissenschaft

OpenAI nutzt KI-Agenten zur Analyse von Maus-Gehirnzellen

OpenAI, PerturbAI und Scripps Research haben tausende KI-Agenten eingesetzt, um biologische Daten aus Maus-Gehirnzellen in 32 Minuten zu analysieren – eine Arbeit, die normalerweise Monate dauert.

23. Oktober 2026
OpenAI nutzt KI-Agenten zur Analyse von Maus-Gehirnzellen
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Ein Forschungsteam bestehend aus OpenAI, PerturbAI und dem Scripps Research Institute hat ein verteiltes KI-System zur Analyse biologischer Daten vorgestellt. Unter Verwendung des GPT-Rosalind-Modells konnten Millionen von Gehirnzellen einer Maus innerhalb von 32 Minuten auf genomische Veränderungen untersucht werden. Diese Geschwindigkeit übertrifft den manuellen Zeitaufwand, der von Experten auf mehrere Monate geschätzt wird, erheblich.

Das System arbeitet mit einer Schwarm-Architektur, bei der spezialisierte Agenten parallele Analysen zu Gen-Interventionen durchführen und wissenschaftliche Literatur abgleichen. Die Ergebnisse werden in einem sogenannten „Reasoning Atlas“ zusammengeführt, der Gendaten, Zellreaktionen und Mechanismen verknüpft. Die KI identifizierte dabei potenzielle Zusammenhänge, etwa bei Genen, die mit Stoffwechselprozessen oder neurodegenerativen Erkrankungen in Verbindung stehen.

Die Studie wurde am 16. Oktober auf der Plattform bioRxiv veröffentlicht und befindet sich derzeit nicht im Peer-Review-Verfahren. Die beteiligten Wissenschaftler betonen, dass die generierten Hypothesen einer weiteren experimentellen Überprüfung bedürfen. Die Analysedaten und der Programmcode wurden veröffentlicht, um die Forschung an Gendefekten zu unterstützen.

Originalquelle: ithome.com