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Technologie

OpenAI entwickelt KI-Agenten für dauerhaften, autonomen Betrieb

OpenAI entwickelt Berichten zufolge einen "dauerhaften Modus" für sein Codex-Tool, mit dem Ziel, KI-Agenten proaktiv und über längere Zeiträume ohne ständige Benutzereingaben arbeiten zu lassen.

28. August 2026
OpenAI entwickelt KI-Agenten für dauerhaften, autonomen Betrieb
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Das in San Francisco ansässige KI-Forschungsunternehmen OpenAI entwickelt Berichten zufolge einen neuen "dauerhaften Modus" für sein Codex-Tool. Ziel ist es, KI-Agenten die proaktive und über längere Zeiträume andauernde Arbeit ohne ständige Benutzereingaben zu ermöglichen. Die KI-Modelle sollen somit autonomer arbeiten, anstatt auf neue Anweisungen zu warten.

Code-Änderungen in der Kommandozeilenversion von Codex deuten auf die Einführung dieses "dauerhaften Modus" hin, der sich derzeit in einer Testphase befindet. Obwohl die Funktion noch nicht weit verbreitet oder offiziell veröffentlicht ist, hat OpenAI deren Entwicklung bestätigt. Dieser Modus erlaubt es Benutzern, die Rechenressourcen, die Token-Anzahl und die Zeitdauer festzulegen, die dem Modell vor Beginn einer Aufgabe zugewiesen werden.

Nach der Aktivierung arbeitet der dauerhafte Modus, bis er bewusst in einen Ruhezustand versetzt wird. Dies unterscheidet sich von aktuellen Modi, die normalerweise nach Abschluss einer Aufgabe oder nach einer festgelegten Zeit enden. Eine neue "Proaktivitäts"-Funktion innerhalb dieses Modus gibt dem Agenten die Fähigkeit, Folgeaufgaben basierend auf früheren Interaktionen und seinem Verständnis des Benutzers autonom zu planen und auszuführen.

OpenAI-CEO Sam Altman hat bereits früher die Vision geäußert, ChatGPT zu einem proaktiven KI-Agenten zu entwickeln. Die Entwicklung des dauerhaften Modus und seiner Proaktivitätsfunktionen könnte ein Schritt in Richtung dieses Ziels sein und potenziell die Nutzung fortgeschrittener KI-Modelle erhöhen. Das Unternehmen sah sich bisher mit Herausforderungen bei früheren Versuchen mit proaktiven KI-Produkten konfrontiert, wie dem im letzten Jahr gestarteten und später eingestellten Pulse-Dienst.

Originalquelle: ithome.com