OpenAI weist Apples Vorwürfe in Handelsgeheimnisstreit zurück
OpenAI hat auf die Anschuldigungen von Apple in einem Streit um Geschäftsgeheimnisse geantwortet und erklärt, dass Apples Vorgehen und Darstellung der Ereignisse fehlerhaft sei.

OpenAI hat auf eine Klage von Apple bezüglich Geschäftsgeheimnissen reagiert und argumentiert, dass Apples Handhabung der Angelegenheit fehlerhaft sei. Das KI-Unternehmen forderte die Abweisung von Apples Antrag auf eine einstweilige Verfügung.
Laut OpenAI kontaktierte Apple das Unternehmen im Februar und warf ihm die missbräuchliche Verwendung von Geschäftsgeheimnissen vor. OpenAI gibt an, dass Apples externer Anwalt aufgrund ähnlicher asiatischer Nachnamen irrtümlich eine E-Mail an den falschen Empfänger gesendet habe. Das Unternehmen erklärt, nach diesem Vorfall monatelang keine weitere Kontaktaufnahme erhalten zu haben, bis Apple rechtliche Schritte einleitete.
OpenAI teilte auch iMessage-Protokolle, die anscheinend zeigen, wie Apple-Mitarbeiter nach dem Weggang des ehemaligen OpenAI-Mitarbeiters Chang Liu im Januar 2026 versuchten, auf dessen Dateien zuzugreifen. In diesen Protokollen werden Dateitransfers und "Restzugriff" erwähnt, was OpenAI auf Apples eigene Systemberechtigungsprobleme zurückführt.
Das Unternehmen bestritt ferner, dass der ehemalige Apple-Mitarbeiter Tang Tan versucht habe, Geschäftsgeheimnisse von Apple zu erlangen oder zu verwenden. OpenAI hob Tans lange Amtszeit und seinen Ruf als innovativer Leiter bei Apple hervor.