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Technologie

OpenAI-Mitarbeiter verteidigen CEO Altman gegen Kritik

Mehrere OpenAI-Mitarbeiter haben sich öffentlich hinter CEO Sam Altman gestellt und erklären, er sei offen für abweichende Meinungen, anstatt Kritik abzuweisen.

13. Juli 2026
OpenAI-Mitarbeiter verteidigen CEO Altman gegen Kritik
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Mehrere Mitarbeiter von OpenAI haben sich öffentlich hinter CEO Sam Altman gestellt und weisen Behauptungen zurück, er sei nicht empfänglich für Kritik. Sie geben an, dass Altman offen für Meinungsverschiedenheiten sei und bereit sei, unterschiedliche Ansichten anzuhören.

Eric Mitchell, Co-Leiter des Teams für die Ausrichtung von Frontiermodellen bei OpenAI, berichtete beispielsweise, dass er Altman mehrmals direkt herausgefordert und Unzufriedenheit mit dem Management geäußert habe. Mitchell beschrieb, wie Altman jedem Einwand, jeder Beschwerde oder jeder Korrektur mit Neugier und Offenheit begegnet sei und manchmal Punkte eingeräumt habe.

Die Aussagen der Mitarbeiter kamen als Reaktion auf und im Widerspruch zu Informationen, die eine bestrafende Kultur für Kritik an der Führung nahelegten. Mitchell wies nachdrücklich die Vorstellung einer Vergeltung für ehrliches Feedback zurück und erklärte, dass diese nicht seinen Erfahrungen entspreche.

Auch ehemalige Mitarbeiter haben diese Ansicht bestätigt. Der Forscher Gabriel Petrovsky, der später sein eigenes Unternehmen gründete, bestätigte: "Sam ist in der Tat sehr empfänglich für Meinungen." Deap, der OpenAI im April verließ, kommentierte die "ungewöhnliche Toleranz des Unternehmens für interne Meinungsverschiedenheiten und Kritik."

Diese Verteidigung erfolgt inmitten anhaltender Prüfungen von Altmans Führungsstil, insbesondere nach seiner kurzen Absetzung und schnellen Rückkehr als CEO im Jahr 2023. Damals nannte der OpenAI-Vorstand Altmans mangelnde Transparenz in der Kommunikation als Grund. Trotz des Fokus auf KI und Automatisierung beschreiben Mitarbeiter von OpenAI die Unternehmenskultur als überraschend menschlich.

Originalquelle: ithome.com