OpenAI: Chefin Fidji Simo zieht sich zurück
Fidji Simo, die als Nummer Zwei bei OpenAI fungierte, gibt ihre Vollzeitposition auf. Ihre medizinische Auszeit dauert länger als erwartet, weshalb sie in eine beratende Funktion wechselt.

Fidji Simo, die als zweithöchste Führungskraft bei OpenAI tätig war, gibt ihre Vollzeitposition auf. Dies berichtete das Wall Street Journal. Simo informierte die Belegschaft am Donnerstag darüber, dass ihre laufende medizinische Auszeit länger und schwieriger als erwartet verlaufen sei und sie daher in eine beratende Teilzeitfunktion wechseln werde.
Simo trat 2024 dem Vorstand von OpenAI bei und wurde im Mai 2025 zur CEO of Applications ernannt. Diese neu geschaffene Position sollte die Geschäfts- und Produktoperationen des Unternehmens konsolidieren. In dieser Rolle beaufsichtigte sie leitende Angestellte wie COO Brad Lightcap, CFO Sarah Friar und CPO Kevin Weil, während CEO Sam Altman sich auf KI-Forschung, Recheninfrastruktur und Sicherheit konzentrieren konnte.
Simo gab ihre gesundheitlichen Probleme erstmals im April öffentlich, als sie mitteilte, eine medizinische Auszeit wegen eines Rückfalls einer neuroimmunologischen Erkrankung zu nehmen. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch bekannt gegeben, dass Lightcap in eine neue Rolle für „Sonderprojekte“ wechselt und Marketingchefin Kate Rouch das Unternehmen verlässt, um sich auf ihre Krebsgenesung zu konzentrieren. Auch Weil hat das Unternehmen inzwischen verlassen.
Vor ihrem Wechsel zu OpenAI war Simo seit 2021 CEO von Instacart und leitete dort die Geschäfte.