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Technologie

OpenAI entlässt drei Forscher nach Streit über KI-Risiken

OpenAI hat am Freitag drei KI-Sicherheitsforscher entlassen und eine "Vertrauensverletzung" als Grund genannt. Die Forscher behaupten, entlassen worden zu sein, weil sie Sicherheitsbedenken über die Unternehmensinteressen stellten.

9. Oktober 2026
OpenAI entlässt drei Forscher nach Streit über KI-Risiken

Der KI-Entwickler OpenAI hat am Freitag die Entlassung von drei Sicherheitsforschern bekannt gegeben. Als Grund nannte das Unternehmen eine "Vertrauensverletzung" sowie die Verletzung klarer Richtlinien zur Handhabung sensibler Informationen.

Die Entscheidung folgte auf ein Schreiben der betroffenen Forscher Tomek Korbak, Jasmine Wang und Mikita Balesni an die Sicherheitgremien von OpenAI. Darin schilderten sie die Umstände ihrer Entlassung und äußerten die Sorge, dass das Unternehmen seine eigenen Interessen über die Sicherheit stelle.

Die Forscher warnten, dass die Art und Weise, wie ihre Entlassungen gehandhabt wurden, die Unternehmenskultur der offenen Diskussion über Sicherheitsfragen beeinträchtigen könnte. Sie forderten OpenAI auf, sein Versprechen einzuhalten, externe Sicherheitsüberwacher zuzulassen und die Möglichkeit zu wahren, sich schnell entwickelnde KI-Modelle zu überwachen, die unbekannte Risiken bergen könnten.

Die Entlassungen, über die zuerst The Wall Street Journal berichtete, sind ein weiteres Zeichen für Spannungen innerhalb führender KI-Unternehmen hinsichtlich der Sicherheit ihrer Technologien. OpenAI widersprach der Darstellung der Forscher und erklärte, die Entlassungen "hätten nichts mit Sicherheitsbedenken oder dem Aussprechen von Bedenken zu tun", betonte jedoch die Notwendigkeit "eines hohen Maßes an Vertrauen", um seine Arbeit fortzusetzen.

Originalquelle: fastcompany.com